Geologie

Geologie um Altenbrunslar

Altenbrunslar liegt im Nordosten von Hessen, im Schwalm-Eder-Kreis und am Stadtrand von Felsberg. Die Gemarkung umfasst etwa 9 km². Die Landschaft wird von den Flüssen Eder und Schwalm sowie vom angrenzenden Quillerwald geprägt – ein typisches Relief des Kurhessischen Berglandes mit bewaldeten Höhen, Tälern und Auebereichen.

Markwald

Unmittelbar östlich des Ortes liegt der noch heute so genannte Markwald. Einst bewirtschafteten ihn die Markgenossenschaften der umliegenden Dörfer – ein typisches Relikt der historischen Flurteilung im Kurhessischen Bergland.

Stein und Untergrund

Die Region gehört geologisch zum Buntsandstein – rotbraune und graue Sand- und Tonsteine, die vor etwa 250 Millionen Jahren in flachen Meeren und Sümpfen abgelagert wurden. An einigen Stellen treten auch jüngere Ablagerungen und Lockergesteine in den Talebenen auf, die von Erosion und Gewässern mitgeformt wurden.

Ein besonderes, örtlich gut zugängliches Beispiel vulkanischen Gesteins ist der ehemalige Basaltsteinbruch am Südrand von Altenbrunslar. Das dunkle, harte Gestein entstand vor Millionen Jahren aus erstarrtem Magma. Der Steinbruch ist heute als Natur denkmal ausgewiesen und ein wichtiger Lebensraum für Reptilien und andere Tierarten.

Flüsse und Landschaft

Eder und Schwalm haben über Jahrtausende die Täler eingetieft und Aueflächen geschaffen, die für Landwirtschaft und Naherholung genutzt werden. Entlang der Ufer finden sich feuchte Standorte mit eigener Pflanzenwelt; die bewaldeten Hänge und Höhenzüge bilden den Kontrast dazu.

Mehr zum Basaltsteinbruch, seiner Geschichte und zum Naturschutz vor Ort: Steinbruch bei Altenbrunslar.